- Wir bieten Ihnen eine Zusammenarbeit beim Austausch alter, installierter Anlagen in Umspannwerken durch neue Anlagen aus Ihrer Fabrik an. Wir verfügen über eine umfangreiche Datenbank mit Dokumentationen zu alten, ausgedienten Anlagen und passen Ihre Produkte so an, dass sie die alten ersetzen können.

- Konstruktion von Umspannwerksausrüstung gemäß den technischen Spezifikationen.

- Konstruktionsunterlagen für die Herstellung elektrischer Geräte.

- 3D-Modelle, Produktzeichnungen, Stückliste.

- Erstellung der technischen Dokumentation für die Teilnahme an Ausschreibungen.

- Erstellung vorläufiger Standards für den Materialverbrauch zur Kostenkalkulation.

- Beratung bei Projekten.

.seit August 1998

Proekt-Energo

Tätigkeitsbereich::

- Entwurf von Niederspannungs-, Mittelspannungs- und Hochspannungs-Elektroanlagen für Umspannwerke für Spannungen von 0,4 bis 220 kV.
- Erstellung von Arbeitsunterlagen entsprechend den technologischen Möglichkeiten des Werks.
- Erstellung vorläufiger technischer Unterlagen für die Teilnahme an Ausschreibungen für die Lieferung von Ausrüstung.
- Beratung bei der Genehmigung von Projekten.
- Unterstützung bei der Herstellung von Ausrüstung im Werk.

Spezialisierung:

- Schaltanlagen für die Innen- und Außeninstallation für Spannungen von 6, 10, 20, 35 kV.
- Luftisolierte Sekundärschaltanlagen AIS für Spannungen von 6, 10 kV.
- Komplette Transformatorenstationen CTS für Spannungen von 10 bis 220 kV.
- Trennschalter für Spannungen von 0,4 bis 220 kV.
- Antriebe für Trennschalter.
- Austausch von ausfahrbaren Elementen und Schaltern in bestehenden Schaltanlagen (Retrofit).
- Niederspannungsschaltanlagen für Spannungen von 0,4 kV.
- Gleichstromschaltanlage RU-600.

KRU K-3 (K-III) – Austausch des ausfahrbaren Einschubs (Retrofit)

Retrofit ist die Modernisierung oder teilweise Umrüstung kompletter Mittelspannungsschaltanlagen (KRU) und einseitig bedienter Zellen-Schaltfelder (KSO) durch Ersatz veralteter, abgenutzter Betriebsmittel durch moderne Komponenten – bei Beibehaltung der vorhandenen Sammelschienen, Fundamentrahmen und Kabeleinführungen.
Im Mittelpunkt der Modernisierung steht der Austausch des am stärksten beanspruchten und zugleich sicherheitsrelevanten Elements solcher Anlagen – des Öl- bzw. Kleinöl-Leistungsschalters. Als neue Schaltgeräte kommen Vakuum- oder SF6-Leistungsschalter mit Federantrieb oder elektromagnetischem Antrieb zum Einsatz; im Unterschied zu Ölschaltern sind sie weitgehend wartungsarm, besitzen höhere Schalt- und mechanische Lebensdauer (Klassen E2/M2) und minimieren Betriebsrisiken. Möglich ist auch eine umfassendere (komplexe) Modernisierung der KRU: modularer Austausch des Fachs mit Erneuerung des ausfahrbaren Einschubs (Wagens), des Schottsystems (Shutters), des Erdungsschalterantriebs, der Tür, des Relais-/Schutzschranks sowie – falls erforderlich – der Stromwandler und Klemmenleisten der Sekundärkreise.
Die Zuverlässigkeit einer KRU oder eines KSO hängt direkt von der Zuverlässigkeit der Schaltgeräte ab. Eine solche Modernisierung ist eine einfache und wirtschaftliche Lösung für die Abnutzung von Leistungsschaltern älterer Schaltanlagen und erhöht die Betriebssicherheit (einschließlich Innenlichtbogenfestigkeit bei Modernisierung auf den Stand der IEC 62271-200).
Der Retrofit bestehender Elektroanlagen ist wirtschaftlich vorteilhafter als der Neukauf mit Planungs- und Montagearbeiten sowie den Ausfallkosten während des Austauschs; vorhandene Kabeltrassen bleiben erhalten. Periodische Instandsetzungen und Wartungen ausgeschöpfter Ölschalter garantieren keine Versorgungssicherheit – andere Zellenkomponenten erfordern dagegen nicht zwingend eine Erneuerung.
Typische Varianten des Gerätetauschs:
Austausch des alten, verschlissenen Leistungsschalters auf dem vorhandenen ausfahrbaren Einschub (KRU oder KSO) gegen einen neuen mittels Adaptionssatz, einschließlich Erneuerung/Anpassung der Verriegelungen und des Steckverbinders der Sekundärkreise; zusätzlich Justage der Steckkontakte, Kontrolle der Wege und Ansprechwerte. Die kostengünstigste, jedoch zeit- und arbeitsintensivste Variante vor Ort.
Austausch des gesamten ausfahrbaren Einschubs einschließlich Leistungsschalter gegen einen neuen. Der neue Einschub entspricht dabei den Abmessungen und Anschlussmaßen des zu ersetzenden; Verriegelungen bleiben kompatibel, die Inbetriebnahme beschränkt sich auf Prüfungen. Die Variante ist deutlich schneller und benötigt vor Ort nur geringen Aufwand; vorteilhaft ist die Möglichkeit, den alten Einschub mit Öl-/Kleinölschalter als Reserve zu nutzen.
Einsatz eines werksseitig vormontierten Moduls, sogenanntes „OneFit“ – ein ab Werk fertiges Modul mit Leistungsschalter, bereits realisierten mechanischen und elektrischen Verriegelungen, Schotts (Shutters) und einem System zur Adaption der standardisierten Steckkontakte an die vorhandenen Gegenstücke. Vorteile:
- verbesserte dielektrische Eigenschaften (erhöhte Spannungsfestigkeit);
- Typprüfungen gemäß IEC 62271-1 und IEC 62271-100;
- höhere Zuverlässigkeit der Modulmechanik und reduzierte Innenlichtbogenrisiken.

Technische Daten (typischer Bereich)

Nennspannung 6 oder 10 kV (höchste Betriebsspannung - 7,2/12 kV)
Nennstrom der Hauptstromkreise 630 / 1000 / 1250 / 1600 A (projektabhängig bis 2000 A)
Nennausschaltstrom (Kurzschluss) 20 / 25 / 31,5 kA
Thermischer Kurzzeitstrom (3 s) 20 / 25 / 31,5 kA (abhängig vom Leistungsschalter)
Stosskurzschlussstrom, Spitze bis 50–80 kA
Verschleißfestigkeitsklasse E2/M2 (Lebensdauer bis 30 000 mechanische Schaltspiele)
Antrieb des Leistungsschalters Feder-Motor-Antrieb (Standard) / elektromagnetischer Antrieb (auf Anfrage)
Hilfsstromkreise 110/220 V DC; 100/220 V AC; Beleuchtungskreise 24/36 V
Schutzart des Gehäuses IP31/41 (typisch) - projektspezifisch und standortabhängig
Klimakategorie gemäß EN/IEC 60721-3-3 bzw. EN/IEC 60721-3-4, Einsatzbedingungen nach Vorgabe
Abmessungen des Einschubs (Anhaltswert) Auf die Öffnungsmaße K-3 (K-III) abgestimmt; „1:1“-Adaption
Masse des ausfahrbaren Einschubs abhängig von Schaltertyp und Optionen (typisch 150–260 kg)
Stellungen „Wartung“, „Prüfstellung“, „Betrieb“ mit Anzeige und Verriegelungen
Schottsystem Automatische Phasen-Schotts (Shutters) der Einspeisekontakte
Kompatibilität Mit Führungen/Anschlägen K-3 (K-III), Standard-Erdungsschalter und Tür

Hinweis: Konkrete Parameter und Abmessungen werden im Zuge der Zellenaufnahme, Vermessung und der Auswahl des Leistungsschalters festgelegt. Bei Einsatzhöhe >1000 m sind Korrekturfaktoren für Isolationsniveaus und Ströme anzuwenden.

Bestimmung und Einsatzbereich

Der ausfahrbare Einschub (Wagen) neuer Ausführung für KRU K-3 (K-III) dient zum Ersatz des ursprünglichen Einschubs mit Öl-/Kleinöl-Leistungsschalter und stellt einen modernen Stand der Schaltfähigkeit und Betriebssicherheit in Mittelspannungs-Schaltanlagen 6(10) kV, 50 Hz sicher. Einsatzbereiche: Verteilungsunterwerke von Industrieanlagen, städtischen und ländlichen Netzen, Erzeugungsanlagen kleiner und mittlerer Leistung, Bergbau- und Öl-&-Gas-Standorte, Objekte der Ver- und Entsorgung, Verkehr und Infrastruktur. Retrofit ist sinnvoll bei:

  • ausgeschöpfter Lebensdauer alter Leistungsschalter und fehlender Ersatzteil-/Instandhaltbarkeit;
  • erhöhten Anforderungen an Zuverlässigkeit und Selektivität der Schutz- und Leittechnik;
  • höherer Versorgungssicherheits-Kategorie der Verbraucher;
  • Angleichung an aktuelle Anforderungen der Innenlichtbogenprüfungen und der IP-Schutzgrade;
  • Einführung von Fernsteuerung und Zustandsüberwachung der Schaltgeräte.

Der Austausch des ausfahrbaren Einschubs erlaubt die Beibehaltung vorhandener Sammelschienen, Schaltgeräteabteile, Kabeleinführungen und Fundamentrahmen, ohne Eingriff in das Bauwerk der Innen-Schaltanlage. Gleichzeitig wird die Kompatibilität mit dem bestehenden Verriegelungssystem der KRU K-3 (K-III) und dem Standard-Erdungsschalter sichergestellt; die Stellungen „Wartung/Prüfstellung/Betrieb“ des Einschubs bleiben erhalten.

Betriebsbedingungen

Der Einschub für K-3 (K-III) wird für typische Einsatzbedingungen von 6(10)-kV-Schaltanlagen ausgelegt:

  • Klimakategorie: gemäß EN/IEC 60721-3-3 (wettergeschützte Aufstellung innen) bzw. EN/IEC 60721-3-4 (nicht wettergeschützte Aufstellung, z. B. außen), Temperaturbereich in Abhängigkeit von Ausführung und Isolierstoffen typischerweise von -25…-40 °C bis +40…+55 °C.
  • Aufstellungshöhe: bis 1000 m ohne Korrektur; darüber Anwendung von Umrechnungsfaktoren für Isolationsniveaus und Ströme (projektspezifisch).
  • Relative Luftfeuchte: bis 95 % bei 25 °C ohne Kondensation; bei möglicher Kondensation Einsatz von Antikondensations-Heizungen und Feuchteschutzmaßnahmen.
  • Umweltverschmutzung: Stufe 2–3; für staubige/aggressive Umgebungen Dichtungen, hochbeständige Beschichtungen, Korrosionsschutz und erhöhte IP-Schutzarten.
  • Erdbebensicherheit: bis 8 Grad nach MSK-64 (auf Sonderwunsch bis 9 Grad) – statische/dynamische Auslegung der Führungen und Rastmechanismen.
  • Überspannungskategorien: Kompatibilität mit Metalloxid-Ableitern und geforderter Stoßspannungsfestigkeit zwischen den Polen und gegen Erde.

Der Einschub ist für Räume mit natürlicher oder erzwungener Lüftung geeignet. Zur Kondensationsvermeidung werden Heizgeräte eingesetzt; auf Wunsch Temperatur-/Feuchtesensoren mit Signalausgabe an die Leit-/SCADA-Technik.

Aufbau und konstruktive Lösungen

Der neue ausfahrbare Einschub wird als funktionales „Plug-in“-Modul mit maximaler Kompatibilität zu den Führungen und Anschlägen K-3 (K-III) konzipiert. Hauptbaugruppen:

  • Schaltgerät - Vakuum- (oder projektabhängig SF6-)Leistungsschalter renommierter Hersteller. Variabel in Nennstrom (630…1600 A, auf Anfrage bis 2000 A) und kurzschlussausschaltstrom (20…31,5 kA), Klassen E2/M2, Lebensdauer bis 30 000 mechanische Zyklen.
  • Tragrahmen des Einschubs - geschweißte, hochsteife Ausführung mit eigenen Führungen; präzise Höhen-/Tiefenjustage, Wegbegrenzer, Anschläge und Ausfahrspindeln.
  • Steckkontakt-System - Adaption an die vorhandenen Gegenstücke der K-3 (K-III). Kontakte aus Kupferlegierungen mit Silberauflage; Justierflächen und Lehren zur Kontrolle von „Auszug“ und Anpresskraft. (Tulpenkontakte)
  • Schottsystem - beidseitig wirkende metallische Schotts (Shutters) schließen die Phasen-Einspeiser beim Ausfahren; optional Umrüstung auf getrennte, unabhängige Schotts „Phase-Erde“.
  • Verriegelungen - mechanische/elektrische Interlocks: vom „Steckschlüssel“ bis zu Stiftkodierungen; u. a. Verbot des Einschaltens bei geöffneten Schotts/ausgefahrenem Wagen, Ausfahren nur bei ausgeschaltetem Leistungsschalter und Erdungsschalter in „Aus“.
  • Steckverbinder der Sekundärkreise - Mehrpol-Steckverbinder (64/80/110 Pole) mit Kodierung; ermöglicht „Stecker-auf-Stecker“-Ersatz ohne Neuverdrahtung beim Wechsel auf moderne Kontaktserien.
  • Antriebe - Feder-Motor standardmäßig, elektromagnetisch optional; Bedienung lokal/fern, Endschalter für die Stellungen „Prüf.“/„Betrieb“/„Wartung“.
  • Isolierung - Stützisolatoren aus epoxy-basierten Werkstoffen mit hoher Tracking-Festigkeit; Phasen-Trennwände; Feldabschirmung an der Front.
  • Zusatzoptionen - Stellungsfühler, Kontaktabbrand-/Verschleißkontrolle, Zählung der Schaltspiele, Vibrationsdiagnostik des Antriebs, integrierte Stromwandler (bei Bedarf).

Die Auslegung berücksichtigt thermische Felder: Abführung der Verlustwärme aus Polteilen und Kontaktbaugruppen; die Luftfüllung entspricht den berechneten Werten. Für I ≥ 1250 A Optimierung des Leiterquerschnitts innerhalb des Einschubs.

Vergleich der Retrofit-Varianten

VarianteLeistungsumfangVorteileBesonderheiten/Einschränkungen
Adaptionssatz für bestehenden Einschub Schaltertausch, Adapter der Hauptsteckkontakte, Modernisierung der Verriegelungen, neuer Sekundär-Steckverbinder Minimale Kosten; maximale Nutzung vorhandener Baugruppen Längere Dauer vor Ort; abhängig vom Zustand des alten Einschubs; mehr Justagearbeiten
Neuer ausfahrbarer Einschub „1:1“ Kompletter Ersatz im K-3-(K-III-)Bauraum; Verriegelungsprüfung; funktionale Werksprüfungen Schnelle Inbetriebnahme; minimaler Montageaufwand; alter Einschub bleibt als Reserve Erfordert exakte Vermessung von Öffnung und Führungen vor Fertigung
Werksfertiges Modul („OneFit“-ähnlich) Einschub + Adapterrahmen mit realisierten Schotts, Verriegelungen, Kontaktgruppe; Typprüfungen im Werk Erhöhte dielektrische Festigkeit; reduzierte Innenlichtbogenrisiken; verkürzte IBN Höchste Kosten; Prüfung der Kompatibilität bzgl. Tiefe/Auszug und Massen/Abmessungen

Sicherheit

Das Retrofit-Projekt umfasst Maßnahmen zur Erhöhung der elektrischen und mechanischen Personensicherheit: zusätzliche Abschirmungen und Phasen-Trennwände, Modernisierung der Verriegelungen, Einsatz von Spannungsnachweissystemen (VPIS), Integration von Schlüsselsperren. Auf Wunsch ist ein Upgrade des Schranks auf Innenlichtbogenfestigkeit (IAC) gemäß IEC 62271-200 in den Typen AFL, AFLR (Front/Seite/Heck) für den geforderten Strom und die Zeit (z. B. 20–31,5 kA, 1 s) möglich – vorausgesetzt entsprechende konstruktive Maßnahmen am Schrank (Druckentlastungskanäle, verstärkte Türen und Bänder, gerichtete Druckableitung). Die Schutzart des Gehäuses entspricht der Vorgabe (typisch IP31/41 an der Front, IP2X im Abteil bei geschlossenen Schotts).

Fertigungsmöglichkeiten

Der Einschub für K-3 (K-III) wird auf die geforderten Ströme und Schaltleistungen ausgelegt und erlaubt die Montage von Vakuum-Leistungsschaltern verschiedener Marken (z. B. ABB VD4, Siemens 3AH, Schneider Electric Evolis/VA, Tavrida Electric, Eaton W-VACi u. a.) – je nach Kundenpräferenz, Lagerverfügbarkeit und Serviceunterstützung in der Region. Verfügbare Optionen:

  • Nennspannung: 6 oder 10 kV (höchste Betriebsspannung 7,2/12 kV).
  • Nennströme der Hauptkreise: 630/1000/1250/1600 A (projektabhängig bis 2000 A).
  • Kurzschlussausschaltströme: 20/25/31,5 kA; thermische Kurzzeitfestigkeit bis 3 s, dynamische Festigkeit bis 80 kA Spitze (abhängig vom Schaltertyp).
  • Schalterantrieb: Feder-Motor (Standard), elektromagnetisch (auf Anfrage).
  • Hilfsstromkreise: 110/220 V DC, 100/220 V AC; Schnittstellen „Trockenkontakte“, Modbus/IEC-104 über die Schutz- und Leittechnik.
  • Zusatzgeräte: Mess-TT/TN am Einschub, Temperatursensoren, Zählwerk der Schaltspiele, Stellungsfühler, Lichtbogenerkennung (LWL/Drucksensoren) u. v. m.

Konformität mit Normen

Projektierung und Fertigung erfolgen unter Berücksichtigung der Anforderungen und Prüfverfahren folgender, für Europa relevanter Normen (bis zu 6 der maßgeblichsten):

    1. IEC 62271-200 - Metallgekapselte Schaltanlagen >1 kV bis ≤52 kV; Innenlichtbogen, IAC-Klassen (A-F/A-FL/A-FLR).
    2. IEC 62271-100 - Leistungsschalter für Mittelspannung (AC).
    3. IEC 62271-102 - Trenn- und Erdungsschalter; Anforderungen an Antriebe und Verriegelungen.
    4. IEC 62271-1 - Allgemeine Anforderungen an Mittelspannungsschaltgeräte.
    5. IEC 60529 - Schutzarten, IP-Code.
    6. EN/IEC 60721-3-3 / EN/IEC 60721-3-4 - Umgebungsbedingungen, Klassifizierung der Umgebungen (Innen/Außen).

Wir bieten Ihnen Unterlagen zum Austausch des ausfahrbaren Einschubs KRU K-3 (K-III) (Retrofit):

– Vorläufige technische Unterlagen für die Teilnahme an Ausschreibungen zum Austausch des Einschubs KRU K-3 (K-III). Wir erstellen die für die Bewertung der Herstellbarkeit benötigten Angaben gemäß Ausschreibungsunterlagen und Fragebögen.
– Fertigungszeichnungen, 3-D-Modelle und weitere notwendige Dokumente zur Herstellung des ausfahrbaren Einschubs KRU K-3 (K-III) in Ihrem Werk. Falls Sie keine eigene Teilefertigung planen, unterstützen wir bei der Vergabe an Partnerbetriebe. Die Endmontage und Installation erfolgen in Ihrem Werk.
– Sämtliche Unterlagen werden bei Bedarf projektspezifisch sowie entsprechend den technologischen Möglichkeiten Ihres Unternehmens angepasst.
– Ist an der Schaltanlage Ausrüstung eines anderen Herstellers installiert, erstellen wir Unterlagen für die Fertigung kompatibler Lösungen als Ergänzung zur vorhandenen Ausstattung.

Ihre Vorteile mit uns:

– Keine Notwendigkeit, hochqualifiziertes technisches Personal dauerhaft vorzuhalten – Sie erhalten einen vollständigen Dokumentationssatz, mit dem ein Ingenieur mittlerer Qualifikation arbeiten kann.
– Keine Erfordernis von Prototypen – unsere Erfahrung ermöglicht den direkten Start in die Serienfertigung.
– Bei Arbeit nach unseren Unterlagen erhalten Ihre Fachkräfte Beratung zu allen Details des Einschub-Retrofits für KRU K-3 (K-III).

Einbindung von Auftragnehmern, Herstellern und Investoren

Wir sind offen für Kooperationen mit Herstellern von Elektroausrüstung, Maschinenbau-Standorten und Investoren, die an der Fertigung von Einschüben und modularen Retrofit-Lösungen für K-3 (K-III) interessiert sind. Mögliche Kooperationsmodelle:

      • Lokalisierte Fertigung - Herstellung von Rahmen, Adaptern, Schottsystemen und Komponenten an Ihrem Standort nach unserer Konstruktionsdokumentation; zentrale Lieferung kritischer Baugruppen (Kontaktgruppen, Steckverbinder, Verriegelungen).
      • Unterauftrag für Mechanik & Lack - wir liefern 2D/3D-Modelle, Fertigungsanforderungen und Prüflehren; Sie übernehmen Zerspanung, Schweißen, Beschichtung, Prüfungen.
      • Komplettsatz „kit-to-assemble“ - Lieferung eines Teilesatzes und Baugruppen, Montage und IBN beim Endkunden mit unserer Bauleitung.
      • Engineering + Fertigung - Komplettservice: Zellaufnahme K-3, 3D-Scan, Konstruktionsdokumentation, Fertigung, Bauleitung, IBN, Schulung des Personals.

Bereitgestellte Dokumentation (Formate)

Der vollständige Satz an Konstruktions- und Begleitunterlagen wird im Austausch mit Projekt- und Fertigungsteams bereitgestellt: Zeichnungen im Format DWG/DXF (AutoCAD), Modelle STEP/Parasolid, Baugruppen in SolidWorks, Stücklisten (BOM), Fertigungsunterlagen, Sekundärschaltpläne, Pin-Tabellen der Steckverbinder, Anleitungen zur Kontaktjustage und zur Durchführung von IBN-/Prüfarbeiten, Protokolle der Typ- und Abnahmeprüfungen. Auf Wunsch: Dateien für CNC-Bearbeitung, 3D-PDF zur Vorschau, Lastenhefte/Fragebögen und eine Kompatibilitätsmatrix zu konkreten K-3-(K-III-)Varianten.

Für weitere Informationen zum Austausch des ausfahrbaren Einschubs KRU K-3 (K-III) (Retrofit) kontaktieren Sie bitte: inbox@proekt-energo.com

PDF – Technische Informationen zum Austausch des Einschubs K-3 (K-III) herunterladen

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KRU KU-10C (6–10 kV) – Austausch des Ausfahrelements (Retrofit)

Die Nachrüstung des ausfahrbaren Elements (VE) der Schaltanlage der Serie KU-10C ist ein technisch korrekter Austausch des ausfahrbaren Anschlusswagens gegen ein modernes Modul für 6–10-kV-Netze unter Beibehaltung des Hauptteils der Zelle: Metallgehäuse, Sammelschienen, Kabelanschlüsse und die Anordnung der Schaltanlage. Dieser Ansatz wird angewendet, wenn der Schrank KU-10C mechanisch und hinsichtlich der Isolierung noch betriebsfähig ist, aber das „Engpasselement” im Ausfahrelement liegt: Die Lebensdauer des Schalters ist erschöpft, die Kontaktverbindung ist instabil, die Feinjustierung gewährleistet keine wiederholbare Arbeitsposition, die Vorhänge und Verriegelungen funktionieren nicht einwandfrei. Durch den Austausch des VE wird die Verbindung auf eine moderne Vakuumschaltung umgestellt, die Vorhersagbarkeit der Mechanik wiederhergestellt und die weitere Modernisierung der Sekundärkreise (RZA, Signalanlage, Lichtbogenschutz, Fernsteuerung) ohne Umbau der gesamten Schaltanlage vereinfacht.

Wann ist der Austausch des ausfahrbaren Elements KU-10C am sinnvollsten?

  • Lebensdauer des Schalters: Reparaturen werden häufiger, das Ergebnis ist instabil, Ausfallzeiten und Wartungskosten steigen.
  • Anzeichen für Überhitzung im Bereich der Steckverbindung: Verdunkelung/Anbrennen der Kontaktteile, Spuren von Erhitzung an der Isolierung, „schwankende” Werte des Übergangswiderstands.
  • Unvollständiges Einfahren des Wagens: Notwendigkeit des „Nachdrückens”, instabile Fixierung in der Arbeitsposition, Verwindung beim Einfahren, Zunahme des Spiels in der Kinematik.
  • Ausfälle von Vorhängen und Zwischenschlössern: unvollständiges Schließen, Verklemmen, falsche Sperren oder fehlende Sperren für fehlerhafte Vorgänge.
  • Planmäßige Modernisierung der RZA: Die sekundäre Schnittstelle muss optimiert, eine Überwachung der Abschaltkreise hinzugefügt und die Telemechanik-Bereitschaft sichergestellt werden.

Was gehört zum neuen Rollelement: Knoten und Ausstattung

VE KU-10C ist nicht nur ein Schalter, sondern ein komplettes Anschlussmodul. Um die Risiken einer „Vor-Ort-Anpassung” zu verringern, wird im Standardprojekt ein neues ausfahrbares Element als Baugruppe geliefert (basierend auf den Ergebnissen der Untersuchung einer bestimmten Zelle):

  • Wagen (Rahmen) mit Stützbasen, Führungen/Rollen, Bewegungsmechanismus und Befestigung;
  • Vakuumschalter 6–10 kV mit Antrieb (feder- oder elektromagnetisch – je nach Betriebsstromversorgung und Betriebsmodi);
  • Bewegliche Steckkontakte und Adapter für Gegenelemente der Zelle, ausgelegt für den thermischen Betrieb und die Elektrodynamik;
  • Einstellmechanismus (Umschaltung in die Betriebsposition mit kontrolliertem Kontaktdruck);
  • Knotenpunkte für die Interaktion mit den Vorhängen (oder ein Satz zur Wiederherstellung des Vorhangmechanismus – falls erforderlich);
  • Satz von Verriegelungen und Endschaltern (Position des Wagens, Freigabe/Sperrung von Vorgängen);
  • Sekundärschnittstelle: Steckverbinder „1:1”, Übergangsbelegung oder Austausch des Gegenstücks des Steckverbinders (je nach Zustand des Schaltschranks).

Hauptstromkreise: Kontaktierung, Nachführung, Überhitzung, Beständigkeit

Für KU-10C sind die Qualität der Steckverbindung und die Wiederholbarkeit der Feinjustierung entscheidende Faktoren für die Zuverlässigkeit. Bei der Nachrüstung werden messbare Parameter festgelegt, die sich direkt auf die Erwärmung und die Lebensdauer auswirken:

  • Kontaktgeometrie: Position der Phasen, Einrolltiefe, Kontaktweg, zentrierte Ausrichtung ohne Verzug;
  • Kontaktkraft: Der Wagen muss bei jedem Zyklus unabhängig von der Geschicklichkeit des Personals gleichmäßig in die Arbeitsposition „kommen”;
  • Übergangswiderstand: Es wird ein Mikroohm-Kriterium festgelegt (einschließlich Kontrolle nach mehreren Einfahr-/Ausfahrzyklen);
  • Stabilität bei Kurzschluss: Stromführende Teile, Befestigungen und Kontaktknoten müssen elektrodynamischen Kräften ohne bleibende Verformungen standhalten.

Gerade „Kontakte + Feinabstimmung“ entscheiden meist darüber, ob eine Modernisierung langfristig Bestand hat. Daher wird die Nachrüstung des KU-10C als Lösung für die gesamte Schaltanlage konzipiert und nicht als Austausch des Geräts ohne Anpassung der Schnittstellen.

Sekundärkreise: Steckverbinder, Pinbelegung, Zuordnungstabelle

Damit die Eingabe des KU-10C nicht zu einer langwierigen „Umschaltung” wird, wird im Voraus ein Szenario für den Anschluss der Sekundärkreise ausgewählt:

  1. Stecker „1:1” – Wiederholung des bestehenden Steckertyps und der Pinbelegung, minimales Montagefenster.
  2. Übergangsbelegung – Adapter/Leiste und Schaltkreiskompatibilitätstabelle (I/O-Matrix) unter Beibehaltung der Beschriftung.
  3. Austausch des Gegenstücks des Steckverbinders – bei Verschleiß der Kontakte, Verbrennungen oder bei Erweiterung der Funktionen (Überwachung der Abschaltkreise, Lichtbogenschutz, zusätzliche Fernwirk-Signale).

Empfohlenes Ergebnis für die „Sekundärseite“ – Schnittstellenpass: Pinbelegung, Signalliste, Kontrollpunkte und Liste der Endschalter/Blockkontakte, die an der Sperrlogik beteiligt sind.

Technische Daten (typisch)

ParameterWert für Nachrüstung KU-10CAnmerkung
Nennspannung 6 kV / 10 kV Industriefrequenz 50 Hz
Maximale Betriebsspannung 7,2 kV / 12 kV Je nach ausgewähltem Schalter
Nennstrom der Hauptkreise 630 / 1000 / 1600 A (nach Absprache bis zu 2000–2500 A) Prüfung der Erwärmung und des Kontaktknotens gemäß Projekt
Nennabschaltstrom 20 / 25 / 31,5 kA Auswahl nach berechneten Kurzschlussströmen
Thermische Belastbarkeit 20 / 25 / 31,5 kA (typ. 3 s) Hauptstromkreise
Positionen des Schlittens Reparatur / Prüfung / Betrieb Mit Positionsfixierung und Verriegelungen
Antrieb des Schalters federgetrieben / elektromagnetisch Auswahl nach Betriebsstromversorgung und Betriebsarten
Spannung der Steuerkreise 110/220 V AC/DC Andere Varianten nach Vereinbarung
Schnittstelle der Sekundärkreise Stecker „1:1“ / Übergangsbelegung / Austausch des Gegenstücks Entsprechend den tatsächlichen Steuerungs- und Schutzschemata
Zusätzliche Optionen Überwachung der Abschaltkreise, Lichtbogenschutz, Überwachung der Betriebsdauer Nach Projekt

Sicherheit und Sperren: Verhinderung von Fehlbedienungen

Der Austausch des Ausfahrelements KU-10C muss eine eindeutige und überprüfbare Sicherheit gewährleisten. Typischer Funktionsumfang, der bei der Nachrüstung festgelegt und überprüft wird:

  • Verbot der Bewegung des Wagens bei eingeschaltetem Schalter;
  • Verbot des Einschaltens des Schalters außerhalb der Positionen „Test/Betrieb” mit Bestätigung der Arretierung;
  • korrekte Funktion der Vorhänge: Sperrung des Zugangs zu stromführenden Teilen beim Verlassen der Arbeitspositionen;
  • Logik „Schalter-Wagen-Tür” und, sofern konstruktiv vorgesehen, Verbindung mit dem Erdungselement;
  • Anzeige der Positionen und Möglichkeit der Plombierung/Verriegelung gemäß den Betriebsvorschriften.

Algorithmus der Nachrüstung: Untersuchung, Herstellung, Montage, PNR

  1. Untersuchung der Zelle KU-10Ts: Fotos und Messungen des VE-Abteils, des Kontaktsystems, der Vorhänge, der Führungen, der Befestigungsknoten, des Sekundärsteckers; Bewertung des Zustands der festen Kontakte.
  2. Projektbindung: Kontaktadapter, Feinjustierung/Anschläge, Liste der Verriegelungen, Pinbelegung der Sekundärseite und I/O-Matrix.
  3. Werksmontage der VE: Einstellung von Einstellvorrichtungen und Zwischenschlössern, Funktionsprüfungen der Sekundärkreise, Durchlaufprüfungen der Mechanik.
  4. Montage vor Ort: Installation der VE, Anschluss der Sekundärschnittstelle, Kontrollmessungen, Überprüfung der Vorhänge und Sperren.
  5. PNR und Inbetriebnahme: Überprüfung des Ein-/Ausschaltens, der Positionssignalisierung, der Abschaltbefehle vom RZA und Erstellung von Protokollen.

Abnahme und Qualitätskontrolle: Messungen und Protokolle

Um eine Wiederholung von Problemen (Überhitzung, „schwankende” Positionen, falsche Sperrungen) auszuschließen, wird empfohlen, die Nachrüstung KU-10C anhand der folgenden messbaren Kriterien abzunehmen:

  • Mikroohmmessung des Übergangswiderstands des Hauptstromkreises (einschließlich Kontrolle nach mehreren Ein- und Ausfahrzyklen);
  • Überprüfung der Einstellung und Fixierung der Positionen „Reparatur/Prüfung/Betrieb” mit Kontrolle der Endschalter;
  • Überprüfung der Vorhänge auf vollständiges Schließen und keine Blockierung an allen Übergängen;
  • Funktionsprüfung der Sekundärkreise: Ein-/Ausschalten, Positionssignale, Sperrkreise, Abschaltung von der Schutz- und Steuerungstechnik.

Die abschließende Dokumentation umfasst Prüfprotokolle und eine Liste der Einstellungen (Endschalter, Sperren, Pinbelegung des Steckers/Adapters), was den Betrieb und weitere Prüfungen vereinfacht.

FAQ zu KU-10C

Kann man nur den Schalter austauschen und den alten Wagen behalten?
Das ist möglich, wenn der Wagen, die Endposition, der Kontaktknoten und die Verriegelungen in gutem Zustand sind. Bei Überhitzung, Spiel oder instabiler Fixierung ist es sicherer, den gesamten VE auszutauschen.

Müssen die Sammelschienen und Kabeleinführungen ausgetauscht werden?
Bei einem typischen Retrofit – nein. Der Zweck des Austauschs des VE KU-10C besteht gerade darin, die Sammelschienen und Kabelanschlüsse bei der Erneuerung der am stärksten verschlissenen Baugruppe zu erhalten.

Wir bieten Ihnen die Dokumentation für den Austausch des ausfahrbaren Elements der Schaltanlage KU-10C (Retrofit) an:

- Vorläufige technische Dokumentation für die Teilnahme an Ausschreibungen zum Austausch des ausfahrbaren Elements der Schaltanlage KU-10C (6–10 kV). Wir bereiten für Sie die erforderlichen Informationen vor, um die Möglichkeit der Herstellung von Produkten gemäß den Anforderungen der Ausschreibungsunterlagen und Fragebögen zu bewerten. - Arbeitszeichnungen, 3D-Modelle und andere erforderliche Unterlagen für die Herstellung des ausfahrbaren Elements der Schaltanlage KU-10C in Ihrem Unternehmen. Wenn Sie nicht vorhaben, die Baugruppen und Teile des Produkts selbst herzustellen, helfen wir Ihnen, deren Herstellung bei Drittunternehmen in Auftrag zu geben. Die Endmontage und Installation des Produkts erfolgt in Ihrem Unternehmen.
- Die gesamte Dokumentation wird bei Bedarf entsprechend den Anforderungen des Projekts sowie den technologischen Möglichkeiten Ihres Unternehmens angepasst.
- Wenn in der Umspannstation Geräte eines anderen Herstellers installiert sind, erstellen wir für Sie zusätzlich zu den bereits installierten Geräten die Dokumentation für die Herstellung ähnlicher Geräte.

Vorteile einer Zusammenarbeit mit uns:

- Das Retrofit-Projekt KU-10Ts basiert auf kritischen Parametern: Kontaktierung, Feinabstimmung, Vorhänge, Sperren und Sekundärschnittstelle werden als messbare und überprüfbare Kriterien formuliert.
- Die Minimierung von Ausfallzeiten wird durch die werkseitige Vorbereitung der kompletten Schaltanlage und eine vorab erstellte Tabelle der Schaltkreis-Entsprechungen erreicht.
- Als Ergebnis erhalten Sie ein KD/3D-Paket und eine Methode zur Qualitätskontrolle (Mikroometrie, Überprüfung der Zwischenschaltungen, Pinbelegungsplan), was die Vorhersagbarkeit des Betriebs erhöht.

Weitere Informationen zum Austausch des ausfahrbaren Elements der Schaltanlage KU-10C (Retrofit) erhalten Sie unter: inbox@proekt-energo.com

PDF – Technische Informationen zum Austausch des Rollelements KU-10C herunterladen

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KRU KVVO (6–10 kV) – Austausch des Ausfahrelements (Retrofit)

Die Nachrüstung des Ausfahrelements für Kammern/Zellen der Serie KVVO (Spannungsklasse 6–10 kV) ist eine Modernisierung des Anschlusses durch den Austausch des Ausfahrwagens mit Schalter und Verbindungsknoten durch eine moderne Lösung, wobei der „wesentliche” Teil der Schaltanlage erhalten bleibt: Metallgehäuse, Sammelschienen, Kabelanschlüsse und Anordnung der Kammern. In der Praxis wird die KVVO modernisiert, wenn der Schrank mechanisch noch betriebsfähig ist, aber die Lebensdauer des Schalters, der Kontaktbaugruppe und der Verriegelungen nicht mehr die erforderliche Zuverlässigkeit gewährleistet: Die Ausfallzeiten nehmen zu, die Wartung wird komplizierter, es kommt zu Überhitzungen der Steckverbindung und zu „mehrdeutigen” Positionen des Wagens. Durch einen korrekt durchgeführten Austausch der Schaltanlage wird die Schaltung auf Vakuumtechnologie umgestellt, der Kontaktdruck stabilisiert, die Funktion der Vorhänge und Zwischenschlösser wiederhergestellt und eine Grundlage für die sorgfältige Modernisierung der Sekundärkreise (RZA, Lichtbogenschutz, Fernwirktechnik) ohne Umbau der gesamten Schaltanlage.p>

Inhalt der Seite

Für welche Aufgaben eignet sich die Nachrüstung von KVVO?

  • Verlängerung der Lebensdauer von 6–10-kV-KVV-Kammern ohne Austausch der Schränke und ohne Eingriff in den Sammelschienenraum.
  • Ersatz veralteter Schalter und Antriebe, wenn eine Reparatur „keinen Erfolg bringt” oder keine Originalersatzteile verfügbar sind.
  • Beseitigung von Überhitzungen der Steckverbindung und Wiederherstellung der wiederholbaren Einstellung/Fixierung des Wagens.
  • Wiederherstellung der Betriebssicherheit durch korrekte Vorhänge, Zwischenschlösser und verständliche Sperrlogik.
  • Vorbereitung auf die Digitalisierung: Ordnung in den Sekundärkreisen, Einführung einer Überwachung der Abschaltkreise, Erweiterung der Signalanlagen und Vorbereitung auf die Fernsteuerung.

Konstruktion der KVV-Kammer und Rolle des ausfahrbaren Elements

KVV gehört zu den ausfahrbaren Innenkammern mit einseitiger Bedienung. Konstruktiv ist die Kammer in Funktionsbereiche unterteilt (Bus-, Relais-/Gerätebereich, Bereich für den ausfahrbaren Wagen und Bereich für Steckverbindungen/Hilfsgeräte). Das VE ist in dieser Architektur das „Zentrum” der Anschlüsse: Er sorgt gleichzeitig für die Umschaltung des Hauptstromkreises, die mechanische Verbindung mit den Vorhängen und Verriegelungen sowie den Anschluss der Sekundärstromkreise über Steckverbindungen. Daher muss die Nachrüstung von KVVOs eine komplexe Aufgabe lösen: Schalter + Kontaktsystem + Nachführung + Verriegelungen + Sekundärschnittstelle und nicht nur den Austausch des Geräts.

Was genau ändert sich beim Austausch des VE (Knoten und Schnittstellen)?

In einem typischen Projekt zum Austausch eines ausfahrbaren Elements des KVVO wird ein neues VE-Baugruppe (oder ein Modernisierungsmodul – je nach Untersuchungsergebnissen) geliefert, das Folgendes umfasst:

  • einen Wagen (Rahmen) mit Führungen/Rädern und einer Positionsfixierungseinheit;
  • moderner Vakuumschalter 6–10 kV mit Antrieb (feder- oder elektromagnetisch – je nach Betriebsstromversorgung und technischen Spezifikationen);
  • primäre Steckkontakte (beweglicher Teil) und Adapter für die Gegenkontakte Ihrer KVV-Kammer;
  • Einstellmechanismus (Übergang in die „Arbeitsposition” mit erforderlicher Kontaktkraft) und Elemente zur Kontrolle der Fixierung;
  • Kupplungen mit den Verschlussklappen (oder ein Satz aktualisierter Verschlussklappe-Teile – falls dies aufgrund des tatsächlichen Zustands erforderlich ist);
  • Endschalter und Zwischenschlösser (Satz mechanischer/elektrischer Verriegelungen);
  • Sekundärschnittstelle: kompatibler Stecker oder Adapter/Ersatz für die Gegenstelle des Steckers.

Kompatibilität mit der vorhandenen Zelle: Hauptstromkreis, Rollläden, Mechanik

Damit die Nachrüstung von KVVO nicht zu einer „Anpassung vor Ort” wird, werden im Projekt vier Kompatibilitätsschnittstellen festgelegt:

  1. Kraftübertragung: Geometrie der Steckverbindung, Einstecktiefe, phasenweise Zentrierung, Kontaktweg, dielektrische Abstände und zulässige Erwärmung.
  2. Kinematic: Führungen, Anschläge, Feinjustierung und Fixierung der Wagenpositionen. Wichtig ist die Wiederholbarkeit: Der Wagen muss ohne Spiel und Verwindungen gleichmäßig in die „Test-/Arbeitsposition“ fahren.
  3. Vorhang: Garantiertes Schließen des stromführenden Teils beim Ausfahren, kein Verklemmen, korrekte Sperrung des Zugangs bei falscher Reihenfolge der Handlungen.
  4. Logisch: Abstimmung der Sperren „Schalter – Wagen – Tür” und, falls für Ihre Kammer vorgesehen, „Schalter – Wagen – Erdungsmesser”.

In der Praxis ist die häufigste Ursache für Überhitzung in alten KVVO eine Kombination aus Verschleiß der Kontaktteile und unzureichender Einstellung des Wagens. Daher ist beim Austausch der VE nicht nur die „Nennleistung des Schalters” von Bedeutung, sondern auch die reproduzierbare Einstellung mit der vorgegebenen Kontaktkraft.

Sekundärkreise: Steckverbinder, Pinbelegung, Diagnose von Abschaltkreisen

Für KVVO-Kameras ist die Verwendung von Steckverbindungen charakteristisch, daher ist die korrekte Verbindung der Sekundärkreise ein entscheidender Faktor für eine schnelle Inbetriebnahme. Wir verwenden einen von drei Ansätzen (die Wahl hängt vom Zustand des Schaltschranks und den Modernisierungszielen ab):

  • 1:1-Anschluss – vollständige Kompatibilität des Steckers und der Pinbelegung mit den vorhandenen Steuer- und Signalkreisen.
  • Übergangsbelegung – Adapter/Leiste + Schaltkreiskompatibilitätstabelle, die es ermöglicht, die Beschriftung beizubehalten und Fehler bei der Montage zu vermeiden.
  • Austausch des Gegenstücks des Steckers – bei Verschleiß der Kontakte oder bei Erweiterung der Funktionen: Überwachung der Abschaltkreise, zusätzliche Bereitschaftssignale, Einführung eines Lichtbogenschutzes, Integration in die Fernwirktechnik.

Empfohlenes Ergebnis für Sekundärkreise – „Schnittstellenpass“: Pinbelegung, Signalliste, Kontrollpunkte, Beteiligung von Endschaltern an Sperren und Liste der tatsächlichen Änderungen gegenüber dem ursprünglichen Schaltplan.

Technische Daten (typisch)

ParameterWert für die Nachrüstung des KVVOAnmerkung
Nennspannung 6 kV / 10 kV Industriefrequenz 50 Hz
Maximale Betriebsspannung 7,2 kV / 12 kV Je nach Typ des ausgewählten Schalters
Nennstrom der Hauptkreise 630 / 1000 / 1600 A (andere Werte nach Vereinbarung) Wird durch Überprüfung des thermischen Zustands und des Zustands der Gegenkontakte bestätigt
Nenn-Ausschaltstrom 20 / 25 / 31,5 kA Nach berechneten Kurzschlussströmen an den Schienen der Schaltanlage
Thermische Stromfestigkeit 20 / 25 / 31,5 kA (typ. 3 s) Hauptstromkreise
Positionen des Wagens Reparatur / Prüfung / Betrieb Mit Arretierung und Funktionssperren
Antrieb des Schalters Feder-Motor / elektromagnetisch Auswahl nach Betriebsstromversorgung und Betriebsarten
Spannung der Steuerkreise 110/220 V AC/DC Andere Varianten – nach Vorgabe
Klimatische Ausführung U1 / UHL1 GOST 15150
Schnittstelle der Sekundärkreise kompatibler Stecker / Übergangsbelegung / Austausch des Gegenstücks Für bestehende Schaltpläne und Modernisierung von RZA
Zusätzliche Optionen Lichtbogenschutz, Überwachung, Erweiterung der Signalisierung, Integration in ACS Nach Projekt

Sicherheit: Sperren, Wagenpositionen, Ausschluss von Fehlbedienungen

Der Austausch des ausfahrbaren Elements des KVVO muss nicht nur „ein- und ausgeschaltet werden können“, sondern auch eine eindeutige Sicherheit beim Schalten gewährleisten. Im Rahmen der Nachrüstung werden folgende Funktionen implementiert und überprüft:

  • Verbot der Wagenbewegung bei eingeschaltetem Schalter;
  • Verbot des Einschaltens des Schalters außerhalb der Positionen „Test/Betrieb”;
  • korrekte Funktion der Vorhänge beim Übergang zwischen den Positionen;
  • Sperrung der Tür/des Zugangs in Abhängigkeit von der Position des Wagens und dem Anschlusszustand;
  • Verbindung mit Erdungsschalter (sofern von Ihrer Kammer vorgesehen) und Ausschluss widersprüchlicher Positionen.

Abnahme und Messungen: Was vor der Inbetriebnahme zu überprüfen ist

Um das Risiko von Überhitzung und „schwimmenden” Blockierungen zu verringern, wird empfohlen, die Nachrüstung des KVVO anhand der folgenden messbaren Kriterien abzunehmen:

  • Mikroohmmessung des Übergangswiderstands des Hauptstromkreises nach mehreren Ein- und Ausfahrzyklen (Kontrolle der Kontaktwiederholbarkeit);
  • Überprüfung der Einstellung und Fixierung der Positionen „Reparatur/Prüfung/Betrieb”, einschließlich Endschalter und Freigabekontakte;
  • Überprüfung der Vorhänge auf vollständiges Schließen und keine Blockierung in allen Übergängen;
  • Funktionsprüfungen der Sekundärkreise: Ein-/Ausschalten, Positionssignalisierung, Sperrkreise, Abschaltbefehle von der Schutz- und Steuerungstechnik.

Ergebnis – Protokolle, Liste der Einstellungen (Endschalter/Sperren) und Pass für die Sekundärschnittstelle, was den weiteren Betrieb und die Überprüfung des Anschlusszustands vereinfacht. Optionen: Lichtbogenschutz, RZA-Terminals, Überwachung, Integration in das automatisierte Kontrollsystem

  • Lichtbogenschutz (optische Sensoren + Stromkriterium) mit schneller Abschaltung des Anschlusses;
  • Ersatz/Modernisierung von RZA durch Mikroprozessor-Terminals (MTZ, ZZ, gerichtete Stufen, UROV, APV – je nach Projekt);
  • Überwachung des Schalters: Betriebszähler, Überwachung der Antriebsbereitschaft, erweiterte Diagnosesignale;
  • Integration in ACS/SCADA (Fernsignalisierung/Fernsteuerung) über Terminal oder Gateway – je nach Anforderungen der Anlage.
  • Wir bieten Ihnen die Dokumentation für den Austausch des ausfahrbaren Elements der Schaltanlage KVVO (Retrofit):

    - Vorläufige technische Dokumentation für die Teilnahme an Ausschreibungen zum Austausch des ausfahrbaren Elements der KRU KVVO (6–10 kV). Wir bereiten für Sie die erforderlichen Informationen vor, um die Möglichkeit der Herstellung von Produkten gemäß den Anforderungen der Ausschreibungsunterlagen und Fragebögen zu bewerten.
    - Arbeitszeichnungen, 3D-Modelle und andere notwendige Unterlagen für die Herstellung des ausfahrbaren Elements der KRU KVVO in Ihrem Unternehmen. Wenn Sie nicht vorhaben, die Baugruppen und Teile des Produkts selbst herzustellen, helfen wir Ihnen, deren Herstellung bei Drittunternehmen in Auftrag zu geben. In Ihrem Unternehmen erfolgt die Gesamtmontage des Produkts und die Installation. - Die gesamte Dokumentation wird bei Bedarf entsprechend den Anforderungen des Projekts sowie den technologischen Möglichkeiten Ihres Unternehmens angepasst.
    - Wenn in der Umspannstation Geräte eines anderen Herstellers installiert sind, erstellen wir für Sie die Dokumentation für die Herstellung ähnlicher Geräte zusätzlich zu den bereits installierten.

    Vorteile einer Zusammenarbeit mit uns:

    - Die Nachrüstung wird an Ihre KVV-Kammer „angepasst”: Das Kontaktsystem, die Feinabstimmung, die Vorhänge, die Verriegelungen und die sekundäre Schnittstelle werden als kontrollierte Parameter und nicht als „Einstellungen vor Ort” festgelegt.
    - Die Risiken von Überhitzung und instabilen Positionen werden durch obligatorische Mikroometrie, Einstellungsprotokolle und die Zertifizierung von Sekundärkreisen verringert.
    - Eine schrittweise Modernisierung ist möglich: zuerst ein zuverlässiger VE, dann Bogenschutz/RZA/Telemechanik nach Projekt.

    Weitere Informationen zum Austausch des ausfahrbaren Elements der KRU KVVO (Retrofit) erhalten Sie unter: inbox@proekt-energo.com

    PDF – Technische Informationen zum Austausch des ausfahrbaren Elements KVVO herunterladen

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    KRU K3-02 (6–10 kV) – Austausch des Ausfahrelements (Retrofit)

    Die Nachrüstung des ausfahrbaren Elements der Schaltanlage vom Typ K3-02 ist der Austausch des ausfahrbaren Anschlusswagens (VE) durch ein modernes Modul für 6–10-kV-Netze unter Beibehaltung des Hauptteils der Zelle: Gehäuse, Sammelschienen, Kabeleinführungen und Kompartimentanordnung. In der Praxis wird K3-02 nicht „zum Austausch des Schalters” modernisiert, sondern zur Wiederherstellung der Steuerbarkeit und Sicherheit der Verbindung: Stabilisierung des Kontaktknotens, Wiederholbarkeit der Einstellung, korrekten Funktion der Vorhänge und Verriegelungen sowie für die Umstellung der Schaltung auf Vakuumtechnologie. Durch einen korrekt durchgeführten Austausch des Schalters kann die Lebensdauer der Zelle ohne eine grundlegende Umgestaltung der Schaltanlage und ohne Umbau des Sammelschienenraums verlängert werden, wodurch die Betriebsrisiken erheblich verringert werden.

    Inhalt (Schnellzugriff)

    Schlüsselanfragen und Zweck des Retrofits K3-02

    Die Seite ist auf anwendungsbezogene Suchanfragen zum Betrieb und Einkauf ausgerichtet: „Retrofit K3-02 6 kV”, „Einschubwagen K3-02 10 kV”, „Austausch des Trockenschalters K3-02 gegen einen Vakuumschalter”, „Ersatz des ausfahrbaren Elements K3-02 ohne Austausch der Schaltanlage”. Das Ziel der Lösung besteht darin, das ausfahrbare Anschlussmodul 6–10 kV schnell und technisch korrekt zu erneuern, wobei der Schrank erhalten bleibt, aber die Ursachen für Überhitzung, Ausfälle der Verriegelungen, instabile Nachführung und aufwändige Reparaturen des Schalters beseitigt werden.

    Wann muss das Ausfahrelement K3-02 ausgetauscht werden?

    • Die Lebensdauer des Schalters ist erschöpft: Zunahme von Ausfällen, längere Wartungszeiten, Verschleiß der Antriebe und Kontaktblöcke, keine vorhersehbaren Ergebnisse nach der Reparatur.
    • Überhitzung der Steckverbindung: Spuren thermischer Einwirkung, Verdunkelung/Anbrennen der Kontaktteile, Erhöhung des Übergangswiderstands, Notwendigkeit, den Wagen in die Arbeitsposition zu drücken. li>
    • Instabile Mechanik des Schlittens: Spiel, Verzug beim Einfahren, schwankende „Test-/Arbeitspositionen”, nicht fixierbare Feinjustierung.
    • Probleme mit Vorhängen und Zwischenschlössern: unvollständiges Schließen von Öffnungen, Verklemmen, falsche Sperren oder fehlende Sperren für fehlerhafte Vorgänge.
    • Notwendigkeit der Modernisierung von Sekundärsystemen: Einführung von Lichtbogenschutz, RZA-Terminals, Fernsignalisierung/Fernsteuerung, Überwachung von Abschaltkreisen.

    Ausfahrbares Element K3-02: Zusammensetzung der Knoten und was sich tatsächlich ändert

    VE K3-02 ist ein funktionaler Anschlussmodul. Die Zuverlässigkeit hängt nicht nur vom Schalter ab, sondern auch von den „Kopplungen” (Kontakte und Mechanik). Im Rahmen der Nachrüstung wird in der Regel ein neuer ausgebauter Elementebaukasten gebildet, der Folgendes umfasst:

    • Wagen (Rahmen) mit Sockeln und Führungen, die eine wiederholbare Einfahrgeometrie ohne Verwindung gewährleisten.
    • Vakuumschalter 6–10 kV (Alternative – SF6-Schalter gemäß Technischer Spezifikation) mit Antrieb und Kontaktblöcken; gemäß Projekt werden die APV-Modi, Anforderungen an die Betriebsstromversorgung und Bereitschaftssignale festgelegt.
    • Primäre Steckkontakte (beweglicher Teil) und Adapter für die Gegenelemente der jeweiligen Zelle K3-02 – genau diese Baugruppe bestimmt die Erwärmung und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Kurzschlussdynamik.
    • Einstell- und Fixiermechanismus – sorgt für den Übergang in die „Arbeitsposition” mit kontrolliertem Kontaktdruck und verhindert ein Nachstellen.
    • Vorhangmechanismus (oder Elemente zur Interaktion mit den Vorhängen des Schranks) zum automatischen Schließen der Öffnungen des stromführenden Teils beim Verlassen der Arbeitspositionen.
    • Verriegelungssystem (mechanisch/elektrisch) und Endschalter für Positionen – ein entscheidender Faktor für sicheres Schalten und korrekte Wartung.
    • Sekundärschnittstelle: Steckverbinder/Klemmenmodul, Übergangslösungen, Kennzeichnung und Schaltkreiskonformitätstabelle.

    Hauptstromkreis: Kontaktierung, Feinabstimmung, thermischer Betrieb

    Der kritische Knotenpunkt des Retrofits K3-02 ist die Steckverbindung des Hauptstromkreises. Wenn die Kontaktierung „vor Ort“ ohne festgelegte Parameter „zusammengesetzt“ wird, treten die Probleme in der Regel bereits nach ein bis zwei Betriebsjahren wieder auf. Im Projekt werden folgende Punkte festgelegt:

    • Geometrie der Kontakte: Position der Phasen, Einrolltiefe, Hub des Kontaktknotens, keine Verzerrung entlang der Bahn;
    • Kontaktkraft: erforderlicher Anpressdruck und Wiederholbarkeit der Nachbearbeitung (ohne „Nachpressen mit einem Brecheisen“ und unabhängig von den Fähigkeiten des Personals);
    • Wärmeregime: Überprüfung der Erwärmung anhand der Berechnung und Kontrolle des Übergangswiderstands (Mikroohmmessung) nach mehreren Ein- und Ausfahrzyklen;
    • Kurzschlussfestigkeit: Befestigungen, stromführende Teile und Kontaktknoten müssen elektrodynamischen Kräften ohne bleibende Verformungen standhalten.

    Bei Zellen, in denen zuvor ölarme Schalter verwendet wurden, umfasst die Nachrüstung in der Regel den Übergang zur Vakuumschaltung bei gleichzeitiger „Normalisierung” der Kontaktgruppe – dies ist der Hauptfaktor für die Zuverlässigkeit.

    Sekundärkreise: Steckverbinder, Pinbelegung, Steuerlogik

    Fehler in Sekundärkreisen sind einer der häufigsten Gründe für eine langwierige Inbetriebnahme nach dem Austausch von Schaltanlagen. Für K3-02 gibt es drei praktische Anschlussszenarien:

    1. „1:1”-Kompatibilität – der vorhandene Stecker und die Pinbelegung bleiben erhalten (optimal, wenn der Schrank keine chaotischen Nachbesserungen aufweist).
    2. Übergangsbelegung – ein Adapter/eine Leiste wird installiert, eine Tabelle mit den entsprechenden Schaltkreisen (I/O-Matrix) wird erstellt, die Beschriftung bleibt erhalten.
    3. Austausch des Gegenstücks des Steckverbinders – relevant bei Verschleiß der Kontakte, Verbrennungen oder bei Funktionserweiterungen (Überwachung der Abschaltkreise, Lichtbogenschutz, zusätzliche Fernwirksignale).

    Empfohlene Regel: Jede Modernisierung der „Sekundärseite” muss mit der Erstellung eines Passes für die sekundäre Schnittstelle abgeschlossen werden (Pinbelegung, Liste der Signale, Kontrollpunkte, Beteiligung der Endschalter an der Sperrlogik).

    Sperren und sichere Abfolge von Vorgängen

    Retrofit K3-02 muss eine eindeutige Abfolge von Handlungen des Personals gewährleisten. Typischer Funktionsumfang, der in die VE integriert wird:

    • Verbot der Bewegung des Wagens bei eingeschaltetem Schalter;
    • Verbot des Einschaltens des Schalters außerhalb der Positionen „Test/Betrieb” mit Bestätigung der Fixierung;
    • Ausschluss des Zugangs zu stromführenden Teilen bei nicht entsprechenden Positionen (Vorhänge + mechanische/elektrische Sperren);
    • Kontrolle der Endpositionen des Wagens und Ausgabe korrekter Signale an die Schutz- und Steuergeräte/Telemechanik;
    • Möglichkeit der Plombierung/Verriegelung gemäß den Betriebsvorschriften.

    Wenn in einer bestimmten Zellenkonfiguration ein Erdungsschalter vorhanden ist, werden die Verriegelungen „Wagen – Schalter – Erdungsschalter” und die Einschränkungen hinsichtlich der Reihenfolge der Vorgänge miteinander verknüpft, um widersprüchliche Positionen auszuschließen.

    Technische Daten (typisch für 6–10 kV)

    ParameterWert für Retrofit K3-02Anmerkung
    Spannungsklasse 6 kV / 10 kV Netzfrequenz 50 Hz
    Maximale Betriebsspannung 7,2 kV / 12 kV Je nach ausgewähltem Schalter
    Nennstrom der Hauptkreise 800 / 1000 A Endgültig – gemäß Projekt und thermischer Berechnung der Kontaktstelle
    Nennabschaltstrom 20 / 25 / 31,5 kA (andere Werte sind möglich) Gemäß berechneten Kurzschlussströmen
    Thermische Festigkeit 20 / 25 / 31,5 kA (typ. 3 s) Für Hauptstromkreise
    Positionen des Wagens Reparatur / Prüfung / Betrieb Mit Arretierung und Funktionssperren
    Antrieb des Schalters Feder-Motor / elektromagnetisch Auswahl nach technischen Spezifikationen und Betriebsstromversorgung
    Spannung der Steuerkreise 110/220 V AC/DC Andere Werte – nach Absprache
    Sekundärschnittstelle Stecker „1:1“ / Übergangsbelegung / Austausch des Gegenstücks Für tatsächliche Steuerungs-, Signal- und Schutzschaltungen
    Klimatische Ausführung U1 / UHL1 GOST 15150 (oder gemäß den Anforderungen des Standorts)

    Durchführung der Nachrüstung: Arbeitsschritte und Abschaltfenster

    Um die Ausfallzeit der Anschlüsse zu verkürzen, ist es sinnvoll, das Projekt so zu organisieren, dass alle komplexen Arbeiten vor der Abschaltung der Zelle durchgeführt werden:

    1. Untersuchung K3-02: Fotodokumentation, Vermessungen, Identifizierung des Kontaktsystems, Bewertung des Zustands der festen Kontakte, Vorhänge, Zwischenschlösser und Sekundärsteckverbinder.
    2. Projekt zur Befestigung der VE: Kontaktadapter, Kinematik der Feinjustierung, Endschalter und Sperrlogik, Tabelle der Entsprechungen der Sekundärkreise.
    3. Fertigung/Montage der VE: Einstellung der Nachführung, Überprüfung der Vorhänge und Zwischenschlösser, Funktionsläufe der „Sekundärkreise”.
    4. Montage: Installation der VE, Anschluss der Sekundärschnittstelle, Kontrollmessungen, Überprüfung der Positionen und Sperren.
    5. PNR: Überprüfung der Interaktion mit RZA, der Korrektheit der Abschaltung/Signalisierung, Erstellung von Protokollen.

    Qualitätskontrolle: Messungen, Protokolle, Abnahmekriterien

    Für K3-02 wird empfohlen, die Nachrüstung anhand von messbaren Kriterien zu akzeptieren, die in direktem Zusammenhang mit der Zuverlässigkeit stehen:

    • Mikroohmmessung des Übergangswiderstands des Hauptstromkreises nach mehreren Ein- und Ausfahrzyklen;
    • Überprüfung der Einstellung und Fixierung der Positionen „Reparatur/Prüfung/Betrieb” (einschließlich Endschalter und Freigabekontakte);
    • Überprüfung der Vorhänge und Zwischenschlösser auf korrekte Abfolge der Vorgänge;
    • Funktionsprüfung der Sekundärkreise: Ein-/Ausschalten, Positionssignale, Sperrkreise, Befehle zum Abschalten von der Schutz- und Steuerungstechnik.

    Das Ergebnis sind Protokolle und eine Liste der Einstellungen (Endschalter, Sperren, Pinbelegung), die den weiteren Betrieb vorhersehbar und wiederholbar machen.

    Typische Fehler beim Austausch von VE (und wie man sie vermeiden kann)

    • Fehler 1: „Anpassung der Kontakte vor Ort” anstelle einer projektbezogenen Zuordnung. Lösung: Geometrie, Anpressdruck und Mikroometrie-Kriterien vor der Montage festlegen.
    • Fehler 2: Ignorieren der Feinabstimmung (der Wagen ist zwar „angekommen”, aber nicht in den Modus gewechselt). Lösung: Separate Einstellung und Protokollierung der Positionen, Überprüfung der Wiederholbarkeit.
    • Fehler 3: Sekundärkreise ohne I/O-Matrix. Lösung: Eine Tabelle mit den Entsprechungen der Kreise und ein Pass für die Sekundärschnittstelle sind obligatorisch.
    • Fehler 4: Vorhänge „funktionieren irgendwie”. Lösung: Kontrolle des vollständigen Schließens, keine Verhakungen, Überprüfung der Zwischenschlösser an allen Übergängen.

    Wir bieten Ihnen die Dokumentation für den Austausch des Auszugselements K3-02 (Retrofit) an:

    - Vorläufige technische Dokumentation für die Teilnahme an Ausschreibungen zum Austausch des Ausfahrelements K3-02 (6–10 kV). Wir bereiten für Sie die erforderlichen Informationen vor, um die Möglichkeit der Herstellung von Produkten gemäß den Anforderungen der Ausschreibungsunterlagen und Fragebögen zu bewerten.
    - Arbeitszeichnungen, 3D-Modelle und andere erforderliche Unterlagen für die Herstellung des Ausfahrelements K3-02 in Ihrem Unternehmen. Wenn Sie nicht vorhaben, die Baugruppen und Teile des Produkts selbst herzustellen, helfen wir Ihnen, deren Herstellung bei Drittunternehmen in Auftrag zu geben. Die Endmontage und Installation des Produkts erfolgt in Ihrem Unternehmen.
    - Die gesamte Dokumentation wird bei Bedarf entsprechend den Anforderungen des Projekts sowie den technologischen Möglichkeiten Ihres Unternehmens angepasst.
    - Wenn in der Umspannstation Geräte eines anderen Herstellers installiert sind, erstellen wir für Sie zusätzlich zu den bereits installierten Geräten die Dokumentation für die Herstellung ähnlicher Geräte.

    Vorteile der Zusammenarbeit mit uns:

    - Die Nachrüstung wird an eine bestimmte Modifikation des K3-02 angepasst: Das Kontaktsystem, die Feinabstimmung, die Vorhänge, die Sperren und die sekundäre Schnittstelle werden als kontrollierte technische Lösung gestaltet.
    - Für 6–10 kV werden die wichtigsten Risiken durch Messungen abgedeckt: Mikroohmmessung des Hauptstromkreises, Protokolle zur Einstellung der Sperren und Zertifizierung der Steckerbelegung.
    - Eine schrittweise Modernisierung ist möglich: Austausch der VE (schneller Effekt auf die Zuverlässigkeit) + Einführung von Lichtbogenschutz/RZA-Terminals/Telemechanik nach Projekt.

    Weitere Informationen zum Austausch des Rollelements K3-02 (Retrofit) erhalten Sie unter: inbox@proekt-energo.com

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    KR-10 (6–10 kV) – Austausch des ausfahrbaren Elements (Retrofit)

    Die Nachrüstung des Ausfahrelements KR-10 ist ein Austausch des Ausfahrwagens (VE) der Zelle 6 –10 kV durch ein modernes Modul mit Vakuumschalter und abgestimmten Schnittstellen, wobei der Grundteil der Schaltanlage erhalten bleibt: Schaltschrankgehäuse, Sammelschienen, Kabelanschlüsse und die grundlegende Anordnung der Schaltanlage. Für die meisten KR-10-Anlagen wird die Nachrüstung als praktische Alternative zum vollständigen Austausch der Schaltanlage eingesetzt: Die Ausrüstung im Gebäude bleibt an Ort und Stelle, und nur der „Arbeitsmechanismus der Verbindung” wird erneuert – der Wagen mit dem Schalter, den Kontakten, den Vorhängen, den Verriegelungen und der sekundären Schnittstelle. Dieser Ansatz ist besonders effektiv, wenn die Lebensdauer des alten Schalters erschöpft ist, planmäßige Wartungsarbeiten unvorhersehbar werden, Überhitzungen im Steckverbinder auftreten oder Probleme mit Verriegelungen und Vorhängen auftreten.

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    Wo wird KR-10 eingesetzt und wann muss die VE ausgetauscht werden?

    KR-10 wird häufig in 6–10-kV-Schaltanlagen in Industrieunternehmen, Umspannwerken und Infrastruktureinrichtungen eingesetzt, wo Wartungsfreundlichkeit und schnelle Wartung der Anschlüsse wichtig sind. Die Notwendigkeit, das ausfahrbare Element zu ersetzen, tritt in der Regel bei folgenden Anzeichen auf:

    • längerer Zeitaufwand für die Wartung des Schalters und „schwankender” Reparaturaufwand von Revision zu Revision;
    • Anbrennen/Erhitzen der Steckverbindung, Spuren thermischer Einwirkung auf den Kontaktteilen;
    • instabile Einstellung des Wagens: Notwendigkeit des „Nachdrückens”, Auftreten von Spiel, Verwindungen beim Einfahren;
    • Probleme mit den Vorhängen: unvollständiges Schließen, Verklemmen, Verlust der präzisen Kinematik;
    • Verringerung der Zuverlässigkeit von Verriegelungen und Endschaltern (falsche Sperren oder umgekehrt fehlende Sperren).

    Was bringt die Nachrüstung: betriebliche Vorteile

    • Umstellung auf Vakuumschaltung – Reduzierung aufwändiger Vorschriften und Erhöhung der Betriebsdauer.
    • Normalisierung der Kontaktstelle – Wiederherstellung einer reproduzierbaren Kontaktkraft und Verringerung des Risikos lokaler Überhitzung.
    • Vorhersehbare Mechanik – abgestimmte Feinjustierung, feste Positionen des Schlittens und verständliche Verriegelungslogik.
    • Reduzierung von Ausfallzeiten – Durch die Lieferung der kompletten Schaltanlage werden die wichtigsten Einstellungen und Prüfungen bereits im Werk durchgeführt, vor Ort bleiben nur noch die Montage und die Inbetriebnahme.
    • Bereitschaft zur Modernisierung der Sekundärseite – Einfachere Implementierung von Lichtbogenschutz, RZA-Terminals und Fernwirktechnik dank einer geordneten Sekundärschnittstelle.

    Ausfahrbares Element KR-10: Aufbau und wichtige Komponenten

    Das VE KR-10 ist eine Kombination aus Komponenten, von denen die Sicherheit des Betriebs, der Wärmehaushalt und die Stabilität der Verbindung bei Störfällen abhängen. Im Rahmen der Nachrüstung wird ein neuer Ausfahrmechanismus (in der Regel als Baugruppe) gebildet, der Folgendes umfasst:

    • Wagenrahmen mit Basen, die eine wiederholbare Einfahrgeometrie ohne Verzerrungen und „schwankende” Höhenmarkierungen gewährleisten.
    • 6–10-kV-Schalter vom Vakuumtyp (Alternative – SF6-Schalter gemäß Technischer Spezifikation) mit Antrieb; bereitstellungsstromkreise, Blockkontakte und manuelle Bedienelemente sind vorgesehen.
    • Primäre Steckkontakte mit Adaptern für die Gegenstücke der jeweiligen Zelle KR-10: Die Einfahr-Tiefe, der Kontaktweg und die erforderliche Kontaktkraft werden fixiert.
    • Einstell- und Fixiermechanismus, der den Wagen mit kontrolliertem Druck aus der „Testposition” in die „Arbeitsposition” bringt und ein Nachstellen verhindert.
    • Vorhänge (oder Knotenpunkte für die Interaktion mit den Vorhängen der Zelle) zum automatischen Schließen der stromführenden Teile beim Ausfahren.
    • Sperren und Positionssensoren: Verhinderung von Fehlbedienungen und Endschalter für die Positionen „Reparatur/Test/Betrieb”.
    • Sekundärschnittstelle: Steckverbinder/Klemmenmodul zum Anschluss von Steuer-, Signal- und Schutzschaltungen.

    Kompatibilität mit der Zelle: Hauptkreise, Mechanik, Vorhänge

    KR-10 gibt es in verschiedenen Ausführungen und mit objektbezogenen Anpassungen, daher wird die Nachrüstung in Bezug auf eine bestimmte Zelle durchgeführt. Wichtigste Kompatibilitätspunkte:

    1. Hauptstromkreis: Geometrie des Steckverbinders, phasenweise Zentrierung, Kontaktdruckkraft, dielektrische Abstände, Kontrolle des Übergangswiderstands.
    2. Bewegungsmechanik: Art der Führungen/Rollen, Anschläge, Arretierungen, Stabilität des Wagens und keine Verformungen entlang der Bahn.
    3. Vorhangmechanismus: garantierte Abdeckung der Öffnungen des Steckverbinders beim Übergang in den „Reparaturmodus”, keine Verhakungen und spontane Öffnungen.

    Wenn in einer bestimmten Konfiguration des KR-10 ein Erdungselement vorhanden ist, werden die Verriegelungen „Schalter – Wagen – Erdungselement” und die Einschränkungen hinsichtlich der Abfolge der Vorgänge miteinander verknüpft.

    Sekundärkreise: Verbindung von Steckverbinder und Steuerlogik

    Für einen erfolgreichen Austausch der Energieeinheit ist es wichtig, den korrekten Anschluss der Sekundärkreise ohne „Umverlöten” und chaotische Nacharbeiten vor Ort sicherzustellen. Es gibt drei typische Szenarien:

    • Stecker „1:1” – vollständige Wiederholung des vorhandenen Steckers und der Pinbelegung; minimaler Arbeitsaufwand bei der Montage.
    • Übergangsbelegung – Adapter/Leiste mit einer Tabelle der Schaltkreis-Entsprechungen (I/O-Matrix), die Beschriftung und die Logik der Signalisierung bleiben erhalten.
    • Austausch des Gegenstücks – bei Verschleiß der Kontakte oder bei Funktionserweiterung (Überwachung der Abschaltkreise, Hinzufügen eines Lichtbogenschutzes, neue Fernmeldesignale).

    Technische Daten (typisch)

    ParameterWert für Retrofit KR-10Anmerkung
    Spannungsklasse 6–10 kV Für Netze mit 6/10 kV, 50 Hz
    Maximale Betriebsspannung 7,2 kV / 12 kV Je nach ausgewähltem Schalter
    Nennstrom der Hauptkreise 630 / 1000 / 1600 A Gemäß Projekt und thermischer Berechnung des Kontaktknotens
    Nennabschaltstrom 20 / 25 / 31,5 kA Auswahl nach berechneten Kurzschlussströmen
    Thermische Belastbarkeit 20 / 25 / 31,5 kA (typ. 3 s) Parameter der Hauptkreise
    Positionen des Wagens Reparatur / Prüfung / Betrieb Mit Arretierung und Verriegelungen
    Antrieb des Schalters Feder-Motor / elektromagnetisch Auswahl nach Betriebsstromversorgung und Betriebsarten
    Spannung der Steuerkreise 110/220 V AC/DC Andere Varianten – nach Absprache
    Sekundärschnittstelle Stecker „1:1“ / Übergangsbelegung / Austausch des Gegenstücks Entsprechend den tatsächlichen Steuerungs- und Schutzschemata
    Klimatische Ausführung У1 / УХЛ1 Gemäß GOST 15150 oder gemäß den Anforderungen des Standorts

    Wie wird die Nachrüstung KR-10 durchgeführt: Arbeitsablauf

    1. Untersuchung der Zelle: Fotodokumentation, Vermessung, Bestimmung des Kontaktsystemtyps, Bewertung der Vorhänge, Verriegelungen und des sekundären Steckverbinders.
    2. Entwurf der Verknüpfung: Kontaktadapter, Kinematik der Feinjustierung, Liste der Verriegelungen, Tabelle der Entsprechungen der Sekundärschnittstellenkreise.
    3. Montage der Schaltanlage: Einbau des Schalters, Einstellung der Justierung und der Verriegelungen, Überprüfung der Sekundärkreise und Signale.
    4. Montage vor Ort: Einbau des Wagens, Anschluss der Sekundärseite, Kontrollmessungen des Hauptkreises, Überprüfung der Vorhänge.
    5. PNR: Funktionsprüfung der Interaktion mit der Schutz- und Steuerungstechnik, der korrekten Abschaltung, der Signalisierung und (falls erforderlich) der Fernsteuerung.

    Qualitätskontrolle und Messungen (wichtig für 6–10 kV)

    Um Überhitzungen und „schwankende” Blockierungen auszuschließen, wird empfohlen, die Nachrüstung des KR-10 anhand der folgenden Messkriterien vorzunehmen:

    • Mikroohmmessung des Übergangswiderstands des Hauptstromkreises nach mehreren Ein- und Ausfahrzyklen;
    • Überprüfung der Feinabstimmung und der Positionsfixierung mit Kontrolle der Endschalter;
    • Überprüfung der Vorhänge und Zwischenschlösser auf korrekte Abfolge der Vorgänge;
    • Funktionsprüfungen der Sekundärkreise: Ein-/Ausschalten, Positionssignale, Sperrkreise und Abschaltung von der Schutz- und Steuerungstechnik.

    Das Ergebnis sind Protokolle und eine Liste der Einstellungen (Endschalter, Sperren, Pinbelegung), die den weiteren Betrieb vorhersehbar machen.

    Optionen und Funktionserweiterungen

    • Lichtbogenschutz (Optik + Stromkriterium) für eine beschleunigte Abschaltung des Lichtbogens;
    • Modernisierung der Schutz- und Steuerungsgeräte: Terminals, UROV/APV nach Projekt, Registrierung von Oszillogrammen und Ereignissen;
    • Zustandsüberwachung: Zähler für Vorgänge, Bewertung der Ressourcen, Kontrolle der Spannung der Betriebskreise;
    • Integration in ACS/SCADA: Fernsignalisierung und Fernsteuerung nach Projekt (bei Vorhandensein eines Terminals/Gateways).

    Wir bieten Ihnen die Dokumentation für den Austausch des Ausfahrelements KR-10 (Retrofit) an:

    - Vorläufige technische Dokumentation für die Teilnahme an Ausschreibungen zum Austausch des Ausfahrelements KR-10 (6–10 kV). Wir bereiten für Sie die erforderlichen Informationen vor, um die Möglichkeit der Herstellung von Produkten gemäß den Anforderungen der Ausschreibungsunterlagen und Fragebögen zu bewerten. - Arbeitszeichnungen, 3D-Modelle und andere notwendige Unterlagen für die Herstellung des Ausfahrelements KR-10 in Ihrem Unternehmen. Wenn Sie nicht vorhaben, die Baugruppen und Teile des Produkts selbst herzustellen, helfen wir Ihnen, deren Herstellung bei Drittunternehmen in Auftrag zu geben. In Ihrem Unternehmen erfolgt die Endmontage und Installation des Produkts.
    - Die gesamte Dokumentation wird bei Bedarf entsprechend den Anforderungen des Projekts sowie den technologischen Möglichkeiten Ihres Unternehmens angepasst.
    - Wenn in der Umspannstation Geräte eines anderen Herstellers installiert sind, erstellen wir für Sie zusätzlich zu den bereits installierten Geräten die Dokumentation für die Herstellung ähnlicher Geräte.

    Vorteile einer Zusammenarbeit mit uns:

    - Anpassung an Ihre spezifische KR-10-Zelle: Kontakte, Feinabstimmung, Vorhänge, Sperren und sekundäre Schnittstelle werden als kontrollierte technische Lösung gestaltet.
    - Minimierung von Ausfallzeiten durch werkseitige Vorbereitung der kompletten VE und einen verständlichen Montage-/PNR-Algorithmus.
    - Die Qualitätskontrollmethode (Mikrometrie, Überprüfung der Zwischenverriegelungen, Passportisierung der Pinbelegung) erhöht die Vorhersagbarkeit des Betriebs. p>

    Weitere Informationen zum Austausch des Ausfahrelements KR-10 (Retrofit) erhalten Sie unter: inbox@proekt-energo.com

    PDF – Technische Informationen zum Austausch des Ausziehelements KR-10 herunterladen

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    • Regulatorische und technische Dokumentation

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    • Bedienungsanleitung für Geräte

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    • Ausrüstungszeichnungen

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    • 3D-Modelle

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    • Regulatorische und technische Dokumentation

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    • Technische Daten

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