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KRU K3-02 (6–10 kV) – Austausch des Ausfahrelements (Retrofit)

Die Nachrüstung des ausfahrbaren Elements der Schaltanlage vom Typ K3-02 ist der Austausch des ausfahrbaren Anschlusswagens (VE) durch ein modernes Modul für 6–10-kV-Netze unter Beibehaltung des Hauptteils der Zelle: Gehäuse, Sammelschienen, Kabeleinführungen und Kompartimentanordnung. In der Praxis wird K3-02 nicht „zum Austausch des Schalters” modernisiert, sondern zur Wiederherstellung der Steuerbarkeit und Sicherheit der Verbindung: Stabilisierung des Kontaktknotens, Wiederholbarkeit der Einstellung, korrekten Funktion der Vorhänge und Verriegelungen sowie für die Umstellung der Schaltung auf Vakuumtechnologie. Durch einen korrekt durchgeführten Austausch des Schalters kann die Lebensdauer der Zelle ohne eine grundlegende Umgestaltung der Schaltanlage und ohne Umbau des Sammelschienenraums verlängert werden, wodurch die Betriebsrisiken erheblich verringert werden.

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Schlüsselanfragen und Zweck des Retrofits K3-02

Die Seite ist auf anwendungsbezogene Suchanfragen zum Betrieb und Einkauf ausgerichtet: „Retrofit K3-02 6 kV”, „Einschubwagen K3-02 10 kV”, „Austausch des Trockenschalters K3-02 gegen einen Vakuumschalter”, „Ersatz des ausfahrbaren Elements K3-02 ohne Austausch der Schaltanlage”. Das Ziel der Lösung besteht darin, das ausfahrbare Anschlussmodul 6–10 kV schnell und technisch korrekt zu erneuern, wobei der Schrank erhalten bleibt, aber die Ursachen für Überhitzung, Ausfälle der Verriegelungen, instabile Nachführung und aufwändige Reparaturen des Schalters beseitigt werden.

Wann muss das Ausfahrelement K3-02 ausgetauscht werden?

  • Die Lebensdauer des Schalters ist erschöpft: Zunahme von Ausfällen, längere Wartungszeiten, Verschleiß der Antriebe und Kontaktblöcke, keine vorhersehbaren Ergebnisse nach der Reparatur.
  • Überhitzung der Steckverbindung: Spuren thermischer Einwirkung, Verdunkelung/Anbrennen der Kontaktteile, Erhöhung des Übergangswiderstands, Notwendigkeit, den Wagen in die Arbeitsposition zu drücken. li>
  • Instabile Mechanik des Schlittens: Spiel, Verzug beim Einfahren, schwankende „Test-/Arbeitspositionen”, nicht fixierbare Feinjustierung.
  • Probleme mit Vorhängen und Zwischenschlössern: unvollständiges Schließen von Öffnungen, Verklemmen, falsche Sperren oder fehlende Sperren für fehlerhafte Vorgänge.
  • Notwendigkeit der Modernisierung von Sekundärsystemen: Einführung von Lichtbogenschutz, RZA-Terminals, Fernsignalisierung/Fernsteuerung, Überwachung von Abschaltkreisen.

Ausfahrbares Element K3-02: Zusammensetzung der Knoten und was sich tatsächlich ändert

VE K3-02 ist ein funktionaler Anschlussmodul. Die Zuverlässigkeit hängt nicht nur vom Schalter ab, sondern auch von den „Kopplungen” (Kontakte und Mechanik). Im Rahmen der Nachrüstung wird in der Regel ein neuer ausgebauter Elementebaukasten gebildet, der Folgendes umfasst:

  • Wagen (Rahmen) mit Sockeln und Führungen, die eine wiederholbare Einfahrgeometrie ohne Verwindung gewährleisten.
  • Vakuumschalter 6–10 kV (Alternative – SF6-Schalter gemäß Technischer Spezifikation) mit Antrieb und Kontaktblöcken; gemäß Projekt werden die APV-Modi, Anforderungen an die Betriebsstromversorgung und Bereitschaftssignale festgelegt.
  • Primäre Steckkontakte (beweglicher Teil) und Adapter für die Gegenelemente der jeweiligen Zelle K3-02 – genau diese Baugruppe bestimmt die Erwärmung und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Kurzschlussdynamik.
  • Einstell- und Fixiermechanismus – sorgt für den Übergang in die „Arbeitsposition” mit kontrolliertem Kontaktdruck und verhindert ein Nachstellen.
  • Vorhangmechanismus (oder Elemente zur Interaktion mit den Vorhängen des Schranks) zum automatischen Schließen der Öffnungen des stromführenden Teils beim Verlassen der Arbeitspositionen.
  • Verriegelungssystem (mechanisch/elektrisch) und Endschalter für Positionen – ein entscheidender Faktor für sicheres Schalten und korrekte Wartung.
  • Sekundärschnittstelle: Steckverbinder/Klemmenmodul, Übergangslösungen, Kennzeichnung und Schaltkreiskonformitätstabelle.

Hauptstromkreis: Kontaktierung, Feinabstimmung, thermischer Betrieb

Der kritische Knotenpunkt des Retrofits K3-02 ist die Steckverbindung des Hauptstromkreises. Wenn die Kontaktierung „vor Ort“ ohne festgelegte Parameter „zusammengesetzt“ wird, treten die Probleme in der Regel bereits nach ein bis zwei Betriebsjahren wieder auf. Im Projekt werden folgende Punkte festgelegt:

  • Geometrie der Kontakte: Position der Phasen, Einrolltiefe, Hub des Kontaktknotens, keine Verzerrung entlang der Bahn;
  • Kontaktkraft: erforderlicher Anpressdruck und Wiederholbarkeit der Nachbearbeitung (ohne „Nachpressen mit einem Brecheisen“ und unabhängig von den Fähigkeiten des Personals);
  • Wärmeregime: Überprüfung der Erwärmung anhand der Berechnung und Kontrolle des Übergangswiderstands (Mikroohmmessung) nach mehreren Ein- und Ausfahrzyklen;
  • Kurzschlussfestigkeit: Befestigungen, stromführende Teile und Kontaktknoten müssen elektrodynamischen Kräften ohne bleibende Verformungen standhalten.

Bei Zellen, in denen zuvor ölarme Schalter verwendet wurden, umfasst die Nachrüstung in der Regel den Übergang zur Vakuumschaltung bei gleichzeitiger „Normalisierung” der Kontaktgruppe – dies ist der Hauptfaktor für die Zuverlässigkeit.

Sekundärkreise: Steckverbinder, Pinbelegung, Steuerlogik

Fehler in Sekundärkreisen sind einer der häufigsten Gründe für eine langwierige Inbetriebnahme nach dem Austausch von Schaltanlagen. Für K3-02 gibt es drei praktische Anschlussszenarien:

  1. „1:1”-Kompatibilität – der vorhandene Stecker und die Pinbelegung bleiben erhalten (optimal, wenn der Schrank keine chaotischen Nachbesserungen aufweist).
  2. Übergangsbelegung – ein Adapter/eine Leiste wird installiert, eine Tabelle mit den entsprechenden Schaltkreisen (I/O-Matrix) wird erstellt, die Beschriftung bleibt erhalten.
  3. Austausch des Gegenstücks des Steckverbinders – relevant bei Verschleiß der Kontakte, Verbrennungen oder bei Funktionserweiterungen (Überwachung der Abschaltkreise, Lichtbogenschutz, zusätzliche Fernwirksignale).

Empfohlene Regel: Jede Modernisierung der „Sekundärseite” muss mit der Erstellung eines Passes für die sekundäre Schnittstelle abgeschlossen werden (Pinbelegung, Liste der Signale, Kontrollpunkte, Beteiligung der Endschalter an der Sperrlogik).

Sperren und sichere Abfolge von Vorgängen

Retrofit K3-02 muss eine eindeutige Abfolge von Handlungen des Personals gewährleisten. Typischer Funktionsumfang, der in die VE integriert wird:

  • Verbot der Bewegung des Wagens bei eingeschaltetem Schalter;
  • Verbot des Einschaltens des Schalters außerhalb der Positionen „Test/Betrieb” mit Bestätigung der Fixierung;
  • Ausschluss des Zugangs zu stromführenden Teilen bei nicht entsprechenden Positionen (Vorhänge + mechanische/elektrische Sperren);
  • Kontrolle der Endpositionen des Wagens und Ausgabe korrekter Signale an die Schutz- und Steuergeräte/Telemechanik;
  • Möglichkeit der Plombierung/Verriegelung gemäß den Betriebsvorschriften.

Wenn in einer bestimmten Zellenkonfiguration ein Erdungsschalter vorhanden ist, werden die Verriegelungen „Wagen – Schalter – Erdungsschalter” und die Einschränkungen hinsichtlich der Reihenfolge der Vorgänge miteinander verknüpft, um widersprüchliche Positionen auszuschließen.

Technische Daten (typisch für 6–10 kV)

ParameterWert für Retrofit K3-02Anmerkung
Spannungsklasse 6 kV / 10 kV Netzfrequenz 50 Hz
Maximale Betriebsspannung 7,2 kV / 12 kV Je nach ausgewähltem Schalter
Nennstrom der Hauptkreise 800 / 1000 A Endgültig – gemäß Projekt und thermischer Berechnung der Kontaktstelle
Nennabschaltstrom 20 / 25 / 31,5 kA (andere Werte sind möglich) Gemäß berechneten Kurzschlussströmen
Thermische Festigkeit 20 / 25 / 31,5 kA (typ. 3 s) Für Hauptstromkreise
Positionen des Wagens Reparatur / Prüfung / Betrieb Mit Arretierung und Funktionssperren
Antrieb des Schalters Feder-Motor / elektromagnetisch Auswahl nach technischen Spezifikationen und Betriebsstromversorgung
Spannung der Steuerkreise 110/220 V AC/DC Andere Werte – nach Absprache
Sekundärschnittstelle Stecker „1:1“ / Übergangsbelegung / Austausch des Gegenstücks Für tatsächliche Steuerungs-, Signal- und Schutzschaltungen
Klimatische Ausführung U1 / UHL1 GOST 15150 (oder gemäß den Anforderungen des Standorts)

Durchführung der Nachrüstung: Arbeitsschritte und Abschaltfenster

Um die Ausfallzeit der Anschlüsse zu verkürzen, ist es sinnvoll, das Projekt so zu organisieren, dass alle komplexen Arbeiten vor der Abschaltung der Zelle durchgeführt werden:

  1. Untersuchung K3-02: Fotodokumentation, Vermessungen, Identifizierung des Kontaktsystems, Bewertung des Zustands der festen Kontakte, Vorhänge, Zwischenschlösser und Sekundärsteckverbinder.
  2. Projekt zur Befestigung der VE: Kontaktadapter, Kinematik der Feinjustierung, Endschalter und Sperrlogik, Tabelle der Entsprechungen der Sekundärkreise.
  3. Fertigung/Montage der VE: Einstellung der Nachführung, Überprüfung der Vorhänge und Zwischenschlösser, Funktionsläufe der „Sekundärkreise”.
  4. Montage: Installation der VE, Anschluss der Sekundärschnittstelle, Kontrollmessungen, Überprüfung der Positionen und Sperren.
  5. PNR: Überprüfung der Interaktion mit RZA, der Korrektheit der Abschaltung/Signalisierung, Erstellung von Protokollen.

Qualitätskontrolle: Messungen, Protokolle, Abnahmekriterien

Für K3-02 wird empfohlen, die Nachrüstung anhand von messbaren Kriterien zu akzeptieren, die in direktem Zusammenhang mit der Zuverlässigkeit stehen:

  • Mikroohmmessung des Übergangswiderstands des Hauptstromkreises nach mehreren Ein- und Ausfahrzyklen;
  • Überprüfung der Einstellung und Fixierung der Positionen „Reparatur/Prüfung/Betrieb” (einschließlich Endschalter und Freigabekontakte);
  • Überprüfung der Vorhänge und Zwischenschlösser auf korrekte Abfolge der Vorgänge;
  • Funktionsprüfung der Sekundärkreise: Ein-/Ausschalten, Positionssignale, Sperrkreise, Befehle zum Abschalten von der Schutz- und Steuerungstechnik.

Das Ergebnis sind Protokolle und eine Liste der Einstellungen (Endschalter, Sperren, Pinbelegung), die den weiteren Betrieb vorhersehbar und wiederholbar machen.

Typische Fehler beim Austausch von VE (und wie man sie vermeiden kann)

  • Fehler 1: „Anpassung der Kontakte vor Ort” anstelle einer projektbezogenen Zuordnung. Lösung: Geometrie, Anpressdruck und Mikroometrie-Kriterien vor der Montage festlegen.
  • Fehler 2: Ignorieren der Feinabstimmung (der Wagen ist zwar „angekommen”, aber nicht in den Modus gewechselt). Lösung: Separate Einstellung und Protokollierung der Positionen, Überprüfung der Wiederholbarkeit.
  • Fehler 3: Sekundärkreise ohne I/O-Matrix. Lösung: Eine Tabelle mit den Entsprechungen der Kreise und ein Pass für die Sekundärschnittstelle sind obligatorisch.
  • Fehler 4: Vorhänge „funktionieren irgendwie”. Lösung: Kontrolle des vollständigen Schließens, keine Verhakungen, Überprüfung der Zwischenschlösser an allen Übergängen.

Wir bieten Ihnen die Dokumentation für den Austausch des Auszugselements K3-02 (Retrofit) an:

- Vorläufige technische Dokumentation für die Teilnahme an Ausschreibungen zum Austausch des Ausfahrelements K3-02 (6–10 kV). Wir bereiten für Sie die erforderlichen Informationen vor, um die Möglichkeit der Herstellung von Produkten gemäß den Anforderungen der Ausschreibungsunterlagen und Fragebögen zu bewerten.
- Arbeitszeichnungen, 3D-Modelle und andere erforderliche Unterlagen für die Herstellung des Ausfahrelements K3-02 in Ihrem Unternehmen. Wenn Sie nicht vorhaben, die Baugruppen und Teile des Produkts selbst herzustellen, helfen wir Ihnen, deren Herstellung bei Drittunternehmen in Auftrag zu geben. Die Endmontage und Installation des Produkts erfolgt in Ihrem Unternehmen.
- Die gesamte Dokumentation wird bei Bedarf entsprechend den Anforderungen des Projekts sowie den technologischen Möglichkeiten Ihres Unternehmens angepasst.
- Wenn in der Umspannstation Geräte eines anderen Herstellers installiert sind, erstellen wir für Sie zusätzlich zu den bereits installierten Geräten die Dokumentation für die Herstellung ähnlicher Geräte.

Vorteile der Zusammenarbeit mit uns:

- Die Nachrüstung wird an eine bestimmte Modifikation des K3-02 angepasst: Das Kontaktsystem, die Feinabstimmung, die Vorhänge, die Sperren und die sekundäre Schnittstelle werden als kontrollierte technische Lösung gestaltet.
- Für 6–10 kV werden die wichtigsten Risiken durch Messungen abgedeckt: Mikroohmmessung des Hauptstromkreises, Protokolle zur Einstellung der Sperren und Zertifizierung der Steckerbelegung.
- Eine schrittweise Modernisierung ist möglich: Austausch der VE (schneller Effekt auf die Zuverlässigkeit) + Einführung von Lichtbogenschutz/RZA-Terminals/Telemechanik nach Projekt.

Weitere Informationen zum Austausch des Rollelements K3-02 (Retrofit) erhalten Sie unter: inbox@proekt-energo.com

PDF – Technische Informationen zum Austausch des Rollelements K3-02 herunterladen

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